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wir schauen unter die Panade

Das Seitan Experiment

Experimente -Rezepte

Als Buddistische Fastenspeise oder als Alternative zu Tofu ist dieser Fleischersatz schon seit vielen Jahrhunderten vorwiegend im asiatischen Raum bekannt. In der westlichen Küche wird Seitan eher selten bis nie genutzt, dabei ist die Herstellung denkbar einfach und Preisgünstig.

Aus 1 kg Weizenmehl und genügend Wasser einen festen Teig kneten und 1 Std. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Die Qualität des Weizenmehls spielt hierbei eine eher untergeordnete Rolle, da die Ballaststoffe bzw. Stärke bei der weiteren Zubereitung wortwörtlich ausgewaschen werden.Nachdem der Teig geruht hat, in einer großen Schüssel vollständig mit kaltem Wasser übergiessen und mit der Hand den Teig behutsam weiterkneten.

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Sobald das Wasser weiss und undurchsichtig wird, das „Spülwasser“ durch warmes Wasser ersetzen und ebenfalls tauschen sobald das Wasser milchig wird.

Der Temperaturwechsel des Wassers bewirkt, das sich der Teig bei kaltem Wasser zusammenzieht und bei warmen ausdehnt. Solange weiterspülen bis sich das Wasser nur noch kaum verfärbt.

Nach gut 30 min. Spülzeit bleibt das reine Weizenprotein, das Gluten zurück. Im Idealfall hat der Seitan eine gelbliche Farbe und eine Gummiartige Konsistenz.

Der Seitan ist nun fertig und kann weiterverarbeitet werden.

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Die Weiterverarbeitung kennt kaum Grenzen und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Um den Seitan gebrauchsfertig zu machen ist es nötig ihn in einem Sud oder in klarem Wasser ca. 20 min. zu Kochen.

Ich denke durch seine Vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ist Seitan eine abwechslungreiche Alternative zu Fleisch.

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fertig zum Panieren und Braten, als Zugabe in Suppen, etc. lasste der Fantasie frein Lauf

ausprobiert am 27.12.2009

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