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USA Reise kompakt- was wirklich wichtig ist

Allgemein

Wenn Ihr das erste Mal in die USA reist, habt Ihr bestimmt jede Menge Fragen. Webseiten, die sich speziell diesem Thema widmen, gibt es reichlich. Jedoch braucht man oft sehr viel Zeit um sich von zig Unterseiten die richtigen Informationen zusammenzusuchen.

Deswegen hier, kurz und knackig, eine Übersicht von den Dingen die man wirklich braucht:

Vorbereitung:

  • ESTA: (Einreisegenehmigung): Kostet auf der offiziellen Seite 14 Euro (Stand 2019), per Paypal zahlbar. Mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt durchzuführen https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
  • Führerschein: Ein Internationaler Führerschein ist zwar keine Pflicht, kann euch aber Ärger vermeiden helfen, z.B. akzeptieren manche kleinere Autovermietungen den heimischen nicht. Solltet Ihr in einen Unfall verwickelt werden, oder bei einer Kontrolle hat der Officer einen schlechten Tag, ist ein Internationaler Führerschein einfacher (Bußgeld 95€, falls der Deutsche nicht akzeptiert wird). Wo? Gibt es bei der Führerscheinstelle eures Landkreises. Persönliches Erscheinen ist Pflicht, kostet 15 Euro und dauert ca 10 Minuten. Wurdet Ihr mal kontrolliert? Schreibt einen Kommentar.
  • Pass: gültiger Reisepass ist Pflicht. Vorläufige Reisepässe zählen nicht. Wo? Gibts bei den Bürgerbüros eurer Stadt, dauert ca. 6 Wochen und kostet ca. 40€
  • Dollar: Cash mitzunehmen schadet nicht. Bei der Hausbank bestellen (Achtung! je nach Bank horrende Gebühren!), oder in den USA an einem ATM (Geldautomat) abheben. Auch hier können geringe Gebühren anfallen. Bessere Lösung? Poste bitte einen Kommentar.
  • Kreditkarte: Wichtigstes Zahlungsmittel, sollte am Start sein
  • Hotel/Motel, Flug, ggf. Mietwagen: Eigentlich klar, oder?

Ankunft:

  • Einwanderungsbehörde: Da muss jeder durch. Plant euch ca. 2 Stunden dafür ein, sonst kanns stressig werden. Keine Angst davor! Fragen ehrlich und kurz beantworten, dann seid ihr in 5 Min fertig. Infos zur Unterkunft, ESTA Nummer und Heimflugticket griffbereit zu haben, reicht aus. Erst dann zeigen, wenn Ihr danach gefragt werdet. Im Vorfeld gibt es häufig Automaten in denen ihr selbst den Pass scannen und Zollfragen beantworten könnt. Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Poste es in den Kommentaren.

Vor Ort

  • Tanken: Läuft ein wenig anders als bei uns, aber keine Angst davor. Reingehen, dem Kassierer Cash geben, seine Zapfsäule sagen, an der Zapfsäule die Taste für den gewünschten Sprit drücken (i.d.R. 87 ROZ), Tanken, wieder reingehen und dem Kassierer seine Zapfsäule nennen, Restgeld abholen, fertig. Klingt einfach? Ist es auch. Diesel heißt auch in den USA Diesel und ist grün markiert. Kein Cash? Mit Kreditkarte läuft es genauso, nur das der Kassierer den Betrag den ihr ihm nennt auf eurer Karte blockt.
  • Autofahren: Die Verkehrsregeln sind fast wie bei uns in Deutschland. Es wird rechts gefahren, beim Abbiegen oder Überholen muss man blinken und es gilt Gurtpflicht. Als Rechtsabbieger dürft Ihr immer abbiegen, auch bei roten Ampeln, es sei denn ein Schild verbietet es. Bei Kreuzungen ohne Ampeln und Stopschild hat der Vorfahrt, der zuerst am Schild ankommt. Kommen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig an, gilt Rechts vor Links, beginnend bei dem Wagen welcher zuerst an der Kreuzung angekommen ist. Blickkontakt und Kommunikation durch Gesten gehören im US Straßenverkehr dazu und lösen im Zweifel jede fragwürdige Situation. Wichtig: Bleibt entspannt. Wildes Ausrasten oder obszöne Gesten sind zu vermeiden, denn in den USA muss man damit rechnen, dass das Gegenüber eine Waffe zieht. Das Recht auf Selbstverteidigung gibt dem Fahrer die Möglichkeit dazu. Auch wenn es Kilometerlang geradeaus geht, haltet euch an das Tempolimit! es kann sonst teuer werden (6-9 Mph zu schnell: 180€), Alkohol am Steuer sollte ebenfalls tabu sein. Es gilt meistens 0,8 Promille, in manchen Staaten auch 1,0. Weitere Infos: http://Bussgeldkatalog.org Auch wenn Kiffen in vielen Bundesstaaten legal ist, lasst es. Es gelten strenge Grenzwerte und die Strafen sind für Touristen sehr hoch. Welche Erfahrungen habt Ihr im Straßenverkehr gemacht? Teilt es mit einem Kommentar.
  • Trinkgeld: Die meist sehr schlecht bezahlte Servicekraft ist auf den Tip (To insure Promptness) oder auch Gratuity angewiesen. Üblich sind 15-20%, es sei denn ihr seid mit dem Service sehr unzufrieden, dann darfs auch mal nur 10% sein. Bezahlen mit Cash: der Service wird euch fragen ob ihr fertig seid und euch ziemlich fix eine Mappe auf den Tisch legen. Seperates Bezahlen, also jeder für sich, ist in den USA unüblich. Seid ihr mit mehreren Personen, macht das unter euch aus und legt den Betrag incl. Trinkgeld passend hinein. Dann könnt ihr einfach gehen wenn Ihr soweit seid. Ihr habt es nicht passend und wollt was zurück? Dem Service zuwinken und ihm das sagen. Zahlen mit Karte? Die meisten Mappen haben ein Fach für Karten. Steckt die Karte hinein, sie wird herausschauen. Der Service nimmt die Mappe mit, bringt euch die Karte wieder und in der Mappe befindet sich der gebuchte Betrag. Dort findet ihr eine Spalte Tip. Dort das Trinkgeld eintragen, fertig. Was sind eure Erfahrungen in der US Gastronomie? Schreibt einen Kommentar.

Heimreise

  • Zoll, in die USA: 2 Kilogramm Tabak, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden. 1 Liter Alkohol darf von Personen über 21 Jahre eingeführt werden. Geschenke sind bis zu einem Wert von 100 US-Dollar zollfrei zugelassen. Bargeld über 10.000 Dollar müssen angemeldet werden. Nicht eingeführt werden dürfen Pflanzen, Obst und Gemüse und auch keine Fleischprodukte oder andere tierische Produkte wie zum Beispiel Eier. Für Verschreibungspflichtige Medikamente braucht Ihr ein Attest von eurem Hausarzt.
  • Zoll, aus den USA nach Deutschland: Warenmengen bis 430 Euro die nicht zum gewerblichen Verkauf bestimmt sind. Am besten hebt ihr euch das Reciept (Kassenbon) bis zu Hause auf, dann seid Ihr im Fall einer Kontrolle auf der sicheren Seite. Eine umfangreiche Auflistung was alles nicht mit in die EU darf, findet Ihr auf den Seiten vom Zoll: https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Rueckkehr-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/zoll-und-steuern_node.html

Ich hoffe diese kurze Zusammenfassung hat euch geholfen und ich freue mich über eure Kommentare

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